3 konkrete Tipps, um dein Business grüner zu machen (und wieso das sinnvoll ist)

Gastartikel von Laura Filz

„Das Gegenteil von Mut ist nicht Feigheit. Es ist Angepasstheit.“

Wie Recht Earl Nightingale damit hat, oder? 

Denn viel zu oft tun wir Dinge, nur um im Strom mitzuschwimmen und nicht aufzufallen. 

Und ich bin ehrlich: Das ist bei mir nicht anders. 

Obwohl ich mir fest vorgenommen habe, in meiner Selbstständigkeit auf meinen moralischen Kompass zu hören, habe ich nicht immer nach meinen Werten gehandelt. 

Stattdessen habe ich Entscheidungen getroffen, bei denen mein Bauchgefühl klar „nein“ gesagt hat. Doch ich habe nicht darauf gehört, weil es eben alle so in der Business-Welt machen: Sei es, bestimmte Tools zu nutzen, gängigen Marketing-Regeln nachzulaufen oder Daten zu tracken.

Zum Glück hat sich das im Laufe meiner Selbstständigkeit geändert. Heute kann ich sagen: Ich mache nur das, wo ich auch hinterstehe.

Das Ergebnis: Mein Business fühlt sich nach mir an. Und es wird immer grüner. 

Wie auch du dein Business grüner machst und wieso das sinnvoll ist, erfährst du jetzt.

Was ist ein grünes Business?

Auf meinem Weg als Selbstständige bin ich immer wieder über Perspektiven gestolpert, die ich vorher null auf dem Schirm hatte, aber bei denen ich direkt dachte: „Genial! Das gehört in mein Business!“

Damit meine ich eine ethische, nachhaltige, umwelt- und datenschutzfreundliche Haltung. Die ist heute aus meiner Selbstständigkeit nicht mehr weg zu denken. Sie gehört dazu wie das Kostüm zum Kölner Karneval (ja, ich bin Rheinländerin) und vereint sich für mich im Wörtchen „grün“.

Konkret meine ich mit einem „grünen Business“ also:

  • Ethisch: Statt nach konventionellen Marketing-Regeln kommunizierst du transparent und verkaufst auf Augenhöhe. 
  • Nachhaltig: Mit deiner Arbeit machst du einen Unterschied und diese Welt besser.
  • Umweltfreundlich: Du achtest in deinem Business auf die Umwelt und schützt sie durch z.B. papierloses Arbeiten oder einen grünen Webhost. 
  • Datenschutzfreundlich: Du schützt möglichst die Daten der Besucher*innen deiner Website und gehst bewusst mit Datentracking um.

Aufgepasst: Dabei geht es nicht darum, perfekt zu sein!

Das ist eh niemand und da bleibt auch der ganze Spaß auf der Strecke (denn Druck hindert nur, anstatt zu motivieren). Es geht einfach um das Bewusstsein, dass das alles in (d)einem Business möglich ist und eine aufregende Reise sein kann. – Egal, wie klein der allererste Schritt ist.

Also los: Du bekommst jetzt 3 konkrete Tipps, um dein Business grüner zu machen und direkt loszugehen.

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3 konkrete Tipps, um dein Business grüner zu machen

1. Grünes SEO

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung und ist essenziell, um mit deiner Website online sichtbar zu sein.

Das Ziel: Deine Seite steht auf den obersten Plätzen der Suchergebnisse und gewinnt so neue Besucher*innen.

Diese 2 riesengroße Pluspunkte machen SEO für mich unschlagbar:

  • Kund*innen kommen langfristig von sich aus auf dich zu. Denn dank SEO finden sie deine Website online. Das macht alles viel entspannter – Erstgespräche, Aufträge und dein gesamtes Business. Denn du hast automatisch mehr Zeit für andere Dinge, da du viel weniger in die Kundensuche steckst.
  • Du bist unabhängig von Social Media. Im Social-Media-Dschungel musst du gefühlt 24/7 präsent sein, um überhaupt Chancen auf Sichtbarkeit zu haben. Bei SEO läuft es anders: Im Vergleich zu einem Post, der sich nur ein paar Tage hält, bringen dir deine Seiten in den Suchmaschinen auch noch Monate und Jahre später Besucher*innen.

Doch es kommt noch besser: Kümmerst du dich um deine Sichtbarkeit in den Suchmaschinen, tust du auch was für`s Klima.

Denn es ist so: Jeder Klick im Netz, jede aufgerufene Website, jedes geladene Bild verursacht CO2 und kurbelt so den Klimawandel an.

Dank SEO wird deine Website nicht von irgendwem gefunden. Sondern von genau den Menschen, denen du wirklich weiterhelfen kannst.

Das Ergebnis: Weniger Menschen klicken Websites an, die ihnen nichts bringen. Und weniger Klicks im Netz bedeuten weniger unnötig verbrauchte Energie. Ein Plus also für die Umwelt!

„Und was ist dann SEO in grün?“, willst du wissen?

Ganz einfach: SEO ohne fragwürdige Datenkraken.

Denn ich möchte selbst entscheiden, welches Unternehmen meine Daten und die meiner Besucher*innen hat und sie eventuell an Dritte weitergibt.

Bei der Datenkrake Google Analytics ist das nicht der Fall. Was mit den Daten passiert und wer darauf Zugriff hat, ist unklar. Deshalb habe ich mich von diesem Tool verabschiedet.

Fun Fact: Deine Website lädt sogar schneller, wenn du Google Analytics rauswirfst. Teste es mal!

Eine tolle Alternative ist zum Beispiel das kostenlose Plugin Koko Analytics für WordPress. Hier bekommst du zwar weniger Zahlen, dafür aber den vollen Datenschutz.

2. Datenschutzfreundliche Tools

Daten bedeuten heutzutage Macht, deshalb bleiben wir direkt bei diesem wichtigen Thema.

Einige Tools, die bei den meisten Selbstständigen dazugehören, sind aus Datenschutzsicht ein Griff ins Klo. – Nämlich immer dann, wenn der Anbieter seinen Standort in Amerika hat.

Plus: Auch dem Klima tust du damit keinen Gefallen. Denn bei einem Server in den USA sind die Datenwege länger und es entsteht mehr CO2.

Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen! 

  • Für deine Video-Calls: statt Zoom → fairmeeting, BigBlueButton oder Butter
  • Für deinen Newsletter: statt Mailchimp, Active Campaign & Co. → CleverReach, Sendinblue oder MailerLite
  • Für deine Terminplanung: statt Calendly → Simplymeet.me

Die Liste ist nicht vollständig, doch so hast du eine erste Idee und siehst: An Alternativen scheitert es nicht!

3. Ethisches Marketing

Als ich 2020 mit meinem Business startete, sah mein Marketing ziemlich konventionell aus: 

  • manipulative Preise á la 299 Euro, 
  • künstliche Deadlines und Verknappungen: „nur bis zum 31.01. buchbar“,
  • angstschürende Texte: „Kauf oder dein Business geht den Bach runter“,
  • rot blinkende Buttons: „Jetzt sofort kaufen!“.

Wie die meisten von uns, setzte ich auf dieses ausgelutschte Marketing-Einmaleins. Doch ziemlich schnell war mir klar: Das fühlt sich kacke an! 

Stück für Stück habe ich mich also von diesen Methoden verabschiedet (und tue es immer noch). Heute versuche ich, ehrlich und transparent zu verkaufen. So, dass jede*r alle Informationen hat, um im eigenen Tempo eine gute Entscheidung zu treffen.

Das Ergebnis: Mein Business passt zu meinen Werten und ich stehe voll hinter dem, was ich tue. Denn ich brauche zum Verkaufen weder Druck noch Angst. Und das spüren auch meine Kund*innen und fühlen sich wohl.

Wie Du Deine die Anzahl Deiner Abonnenten erhöhen kannst
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jederzeit zurückgreifen zu können.

Fazit: mehr Andersartigkeit, weniger Angepasstheit

Tatsache ist: In deinem Business hast du ganz viel in der Hand, das du verändern kannst. Und zwar zum Besseren. – Sei es für deine Kund*innen, für`s Klima oder für dich (weil du wirklich dahinterstehst.) 

Vielleicht fühlst du dich jetzt inspiriert oder ermutigt, deinem Business einen grünen Anstrich zu verpassen und es anders zu machen als die meisten. 

Egal, wie klitzeklein dein erster Schritt ist, ich verspreche dir: So ein bisschen Andersartigkeit lohnt sich. Und macht auch noch Spaß!

Laura Filz

Als grüne SEO-Texterin & -Beraterin hilft Laura Selbstständigen und kleinen Unternehmen dabei, mit ihrem sinnvollen Angebot online sichtbar zu werden und die Welt zu verbessern. Dafür erklärt sie verständlich, wie SEO funktioniert, und schreibt lebendige Texte für Blogs und Websites, die Leser*innen und Suchmaschinen begeistern.

Und wieso das alles in Grün? In ihrem Business achtet sie auf Nachhaltigkeit und ihr Herz schlägt für Angebote, die einen echten Unterschied machen.

Link zur Website: laurafilz.de

Instagram: laura.filz