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Der April hatte für mich etwas von „zurück zu mir kommen“.

Nach all den Business-Entscheidungen im März durfte ich diesen Monat wieder mehr spüren:
Wie möchte ich arbeiten?
In welchem Tempo möchte ich leben?
Und was fühlt sich wirklich stimmig an – nicht nur logisch?

Zwischen Bergen, Putzlappen und Magazinideen ist mir klar geworden:
Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen.
Sondern darum, den eigenen Rhythmus wirklich ernst zu nehmen.

Los gehts mit dem Monatsrückblick April 2026.

Nach 26 Jahren wieder auf Skiern

„Skifahren verlernt man nicht.“

Diesen Satz habe ich im Vorfeld ziemlich oft gehört.
Und ja – er stimmt.

Aber er erzählt nicht die ganze Wahrheit.

Denn auch wenn die Bewegung noch da ist, ist die Person, die da oben am Berg steht, eine ganz andere.

Mit 15 bist Du einfach gefahren.
Schneller. Mutiger. Unbeschwerter.

Mit 41 merkst Du plötzlich:
Da ist Verantwortung.
Da ist ein anderes Körpergefühl.
Und ja – auch eine größere Angst, hinzufallen.

Ich war also unterwegs… in meinem eigenen Tempo.
Die Letzte auf der Piste.
Die SKIkröte.

Und ganz ehrlich?
Es war genau richtig so.

Ich habe angehalten, die Aussicht genossen, die Luft eingesogen, bewusst wahrgenommen, wo ich gerade bin – statt einfach nur runterzufahren.

Und genau das war der eigentliche Gewinn dieser Woche.

Nicht schneller zu werden.
Sondern bewusster.

Dieses „Ich muss hier nichts beweisen“ hat sich tief eingebrannt.
Und ich sehe es gerade auch so stark bei meinen Kundinnen:

Viele glauben, sie müssten schneller wachsen.
Mehr umsetzen.
Mutiger springen.

Dabei liegt die Kraft oft genau dazwischen:
In der sanften Dehnung der Komfortzone.

Nicht sprengen.
Nicht überrennen.
Sondern erweitern.

Und genau das nehme ich mit ins Business:

Dein Tempo ist kein Nachteil.
Dein Tempo ist Deine Strategie.

Und ja… mein Donnerstag und ich – wir üben immer noch.
Aber vielleicht ist genau das der Punkt:

Nicht perfekt starten.
Sondern ehrlich dranbleiben.

Was ich daraus für mich die nächsten Wochen nochmal bewusster angehen möchte: Meinen quasi freien Donnerstag.

Ich gestehe: Es klappt immernoch nicht so, wie ich es mir vorgenommen habe.

Doch hey, der Donnerstag und ich dürfen da gemeinsam reinwachsen.

Die Magische Küchenspüle – oder: Warum kleine Schritte alles verändern

In der Challenge-Austauschgruppe der lieben Sandy Mercier habe ich eine Empfehlung für das Buch „Die magische Küchenspüle“ gesehen und es mir direkt bei Medimops bestellt.

Und dieses Buch hilft mir gerade unwahrscheinlich doll, unser Zuhause zu entrümpeln.

(Und nein: Wir leben nicht in einem Messi-Haushalt und andere sagen auch immer: „Bei euch ist es doch total ordentlich!“ ABER: nicht auf dem Dachboden, in manchen Kellerräumen und in der Garage.)

Ich liebe Ordnung.
Wirklich.

Aber aus Zeitgründen (aka meine absolute Lieblingsausrede) wurden ungenutzte Spielsachen, Kisten und „Das mache ich später mal“-Dinge einfach… nach oben ausgelagert.

Dachboden = Aufschub-Paradies. *upsi*

Und dieser Satz kam mir dabei immer wieder in den Kopf:
„Das verkaufe ich irgendwann mal bei Ebay Kleinanzeigen.“

Spoiler: irgendwann kommt nicht.

Mit diesem Buch habe ich gelernt, dass ich mir gar nicht ganze Tage reservieren muss für Aufräum- oder Putzaktionen.

Sondern:
Mini-Schritte.

Und das liebe ich.

Ein Fach.
Eine Kiste.
Eine Ecke.

Und plötzlich kommt Bewegung rein.

Erst gestern habe ich mit einer Listbuilding-Masterclass-Kundin gesprochen, die so begeistert war von meinem Kursaufbau. Sie meinte, sie hätte mehr umgesetzt als in anderen gebuchten Kursen zuvor.

Und ich dachte nur: Genau das ist es.

Dieses „nicht alles auf einmal machen müssen“ verändert alles.

Denn wenn wir versuchen, alles gleichzeitig zu lösen, passiert oft… nichts.
Überforderung. Stillstand. Frust.

Kleine Schritte hingegen bringen uns ins Tun.

Und genau das sehe ich gerade nicht nur im Haus, sondern auch im Business.

Ich habe mich sogar seit Monaten wieder an die Fenster gemacht. (Meine absolute Hass-Putz-Aufgabe.)

Und ich bin ehrlich: Zum ersten Mal war ich wirklich zufrieden mit dem Ergebnis.

By the way: Ich habe bei Sonnenlicht geputzt.

Und konnte dadurch direkt sehen, wo noch Streifen sind – und sie mit einem Mikrofasertuch entfernen.

Warum sagen eigentlich alle, man soll nicht bei Sonnenlicht putzen?? Ich verstehe es nicht. Aber ich lasse mich gerne belehren. 

Zusätzlich wurde natürlich auch mein Schreibtisch wieder zum Glänzen gebracht.

Und jetzt kommt mein persönlicher Homeoffice-Hack des Monats:

Zieh feste Schuhe an.

Kein Witz.

Wir arbeiten anders, wenn wir statt Birkenstock, Hausschuhen oder Socken feste Schuhe tragen.

Es macht etwas mit unserer Haltung.
Mit unserer Energie.
Mit unserer Klarheit.

Teste es unbedingt mal aus.

Ich hätte nicht gedacht, dass so eine kleine Veränderung so einen Unterschied machen kann.

Und vielleicht ist genau das die größte Erkenntnis dieses Themas:

Es sind nicht die großen Umbrüche, die etwas verändern.
Sondern die kleinen, konsequenten Schritte. Im Zuhause.
Und im Business.

Da kommt was Neues…

Es gibt Ideen, die kommen plötzlich.

Und es gibt Ideen, die bleiben einfach.

Diese hier gehört zur zweiten Kategorie.

Ich würde sagen:
Sie begleitet mich schon seit Jahren.

Und jetzt wird sie endlich Realität:

Das erste Leisepreneur®-Magazin.

Am 01.06. geht es online.

Und ich kann Dir sagen:
Ich habe richtig Lust darauf.

Gerade entstehen die ersten Artikel.
Von wundervollen Unternehmerinnen, die alle eines gemeinsam haben:

Sie sind leise.
Aber klar.

Und ich sitze parallel am Layout – und verliere mich (im positiven Sinne) komplett darin.

Farben.
Strukturen.
Seitenaufbau.

Es ist genau diese Mischung aus Kreativität und Klarheit, die ich liebe.

Aber das Schönste daran ist:

Dieses Magazin ist nicht einfach Content.

Es ist ein Raum.

Ein Raum für leises Marketing.
Für echte Geschichten.
Für Inhalte, die nicht laut sein müssen, um zu wirken.

Und ja – es fühlt sich gerade sehr nach Leisepreneur® von vorne bis hinten an.

Wenn Du Lust hast, Teil davon zu sein:
Melde Dich gerne bei mir. (linda@media-and-you.de)

Ich glaube, das wird etwas ganz Besonderes.

Was im April 2026 sonst noch los war

Freebie-Summit
Der Freebie-Summit ist wieder ein echter Kracher. Teilnehmerinnen berichteten mir von stündlichen neuen Anmeldungen – wie verrückt ist das bitte? Ich bin einfach nur dankbar für diese Dynamik und das Vertrauen.

10 km unter einer Stunde geschafft
So langsam zahlt sich das Training aus: von 7 min/km auf 6 min/km – ich sehe Fortschritte. Unter einer Stunde schaffe ich die 10 km aktuell nur mit meinem Mann an der Seite. Mein persönlicher Coach… den ich währenddessen liebevoll verfluche.

Schnelleres Internet
Wir haben endlich schnelleres Internet. Und ich freue mich jedes Mal, wenn Dinge plötzlich einfach… zack… geladen sind. Kleine Dinge, große Wirkung.

Renovierung
Die Fliesen sind ausgesucht – ein weiterer Haken auf der Liste. Jetzt wird es konkret und ich freue mich richtig auf den Start der Badezimmer-Renovierung Ende Mai.

Konfirmation
Unsere Große hatte ihren Ehrentag. Wir waren stolz wie Oskar – und die Sonne hat auch noch perfekt mitgespielt. So ein Tag bleibt. Danke, lieber Gott.

Buch-Vorbestellung
Ich konnte mein Buch „Geld, wir müssen reden!“ endlich für Amazon vorbereiten. Kindle kann schon vorbestellt werden, der Taschenbuch-Verkauf startet am 10.05. Ich bin einfach nur glücklich – dieses Buch liegt mir sehr am Herzen.

Was ich im April 2026 gebloggt habe

Ausblick auf den Mai 2026

Der Mai steht für mich unter dem Motto: “Kleiner Endspurt vor dem Sommer”

  • Buchverkauf geht am 10.05 online.
  • Kurztripp nach Holland
  • Badezimmer-Renovierung
  • Magazin-Endspurt

Du hast auch einen Monatsrückblick geschrieben? Dann verlinke ihn sehr gerne in die Kommentare.

Über Linda Kunze

Linda Kunze ist Expertin für leises Marketing, Customer Experience – Strategin und Human Design – Mentorin aus NRW.

Mit ihrem Business Leisepreneur® unterstützt sie solo-selbstständige Frauen dabei, auch ohne Social Media sichtbar und erfolgreich zu sein.

Ihr Fokus liegt auf authentischem Marketing, das leise wirkt, aber tief verankert ist – damit ihre Kundinnen die richtigen Menschen erreichen, ohne sich zu verbiegen.

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