Der Januar kam bei mir auf leisen Sohlen – mit Familienzeit, Kaminwärme und einem Business, das auch mal warten durfte.
Zwischen Slow Start, einer überraschend erfolgreichen Listbuilding Masterclass und meinem Experiment „freier Donnerstag“ habe ich gemerkt: Wachstum braucht nicht immer Tempo, sondern Rhythmus.
Und während draußen der Winter knirschte, wurde drinnen viel klarer, was 2026 für mich bedeuten darf – mehr Freiheit, mehr Verbindung, weniger Hustle.
Los gehts mit dem Monatsrückblick Januar 2026.

Slow Start – und warum genau der richtig war
Der Januar begann bei mir leiser als früher.
Die Kinder waren noch zuhause, der Schulalltag schlief, und meine Schwägerin aus Schottland füllte unser Haus bis Mitte des Monats mit englischem Akzent, Tee und vielen Gesprächen.
Der echte Business-Alltag klopfte deshalb erst Mitte Januar wieder an meine Tür.
Früher hätte mich das nervös gemacht.
Ich hätte Listen geschrieben, Pläne geschmiedet, mich innerlich angetrieben.
Dieses Jahr nicht.
Dieses Jahr habe ich gedacht:
Gut so.
Denn genau dafür habe ich in den letzten Jahren gearbeitet:
Damit ein Monat auch mal langsam starten darf, ohne dass gleich Panik im Kontostand ausbricht.
Die Einnahmen aus meinen Büchern, Onlinekursen und Masterclasses tragen mich inzwischen so stabil, dass ich nicht mehr sofort rennen muss.
Das fühlt sich immer noch ein bisschen ungewohnt an – aber vor allem fühlt es sich nach Freiheit an.
Ich habe im Januar wieder gemerkt:
Passives Einkommen ist kein Zaubertrick.
Es ist das Ergebnis aus vielen Jahren Dranbleiben, Schreiben, Ausprobieren, Verwerfen, Neuaufbauen. (Also so passiv ist es auch nicht.)
Und manchmal eben auch aus Nichtstun-Dürfen.
Der Slow Start war kein Aufschieben.
Er war ein bewusstes Einpendeln ins neue Jahr.
Ein Erinnern daran, dass Business nicht nur aus Tempo besteht – sondern auch aus Rhythmus.
Und mein Rhythmus beginnt eben leise.
Listbuilding Masterclass – oder: Briefe, die tragen
Ich sag’s, wie es ist:
Die Listbuilding Masterclass ist eingeschlagen wie warmer Vanille-Seelenwärmer an einem grauen Montagmorgen.
17 Frauen sind dabei.
Mein inneres Ziel waren 10.
Und als die 11., 12., 13. Buchung kam, saß ich hier und dachte:
Upsi. Das ist ja wirklich echt.
Seit Anfang Februar läuft die Masterclass nun – und ich bin immer noch ein bisschen gerührt, wenn ich sehe, wie die Frauen gerade starten, ihre Listen aufzubauen, Freebies sortieren, ihre eigene Stimme finden.
Das Schönste daran?
Die komplette Promotion lief ohne Ads.
Keine Facebook-Kampagne.
Kein Google-Budget.
Kein „Jetzt aber schnell“-Countdown.
Nur ich.
Meine Briefe.
Und diese leise, gewachsene Verbindung.
Wer sind diese 17 Frauen eigentlich?
Ich habe mir das genauer angeschaut – und fand es unglaublich spannend:
Die Hälfte der Teilnehmerinnen sind im positiven Sinne Wiederholungstäterinnen.
Frauen, die schon Kurse bei mir gebucht haben, Mentoring-Gespräche hatten, Briefe lesen und offenbar sagen:
„Mit Linda gehe ich gern noch ein Stück weiter.“
Das ist für mich das größte Kompliment.
Denn es bedeutet:
Meine Arbeit trägt.
Nicht laut – aber verlässlich.
Die andere Hälfte sind Neuzugänge.
Frauen, die mich bisher nur aus meinen Briefen kannten – und trotzdem gesagt haben:
„Ja, da spring ich rein.“
Das heißt für mich ganz nüchtern übersetzt:
Mein Marketing funktioniert. Auch mit lauten Außenwelten.
11 Briefe, 17 Buchungen
Ich habe aus Neugier nachgezählt:
Ich habe in 11 Briefen über die Masterclass geschrieben.
Keine Verkaufsshow.
Keine Überredung.
Einfach ehrliche Einblicke, Gedanken, Geschichten.
Und das Verrückte:
Diese Briefe schreibe ich mittlerweile in sehr kurzer Zeit.
Nicht, weil ich schludere – sondern weil sie aus mir herausfließen.
Briefeschreiben fühlt sich für mich nicht nach Arbeit an.
Es fühlt sich an wie ein Gespräch mit einer Freundin bei Tee.
(Okay, manchmal auch bei kaltem Kaffee neben der Tastatur.)
Wenn wir es mal ganz trocken runterbrechen:
Jeder dieser Briefe hat im Schnitt rund 780 € Umsatz gebracht.
Nur durch Worte.
Nur durch Verbindung.
Nur durch Vertrauen.
Und jetzt kommt der spannende Teil:
In meinem „Brief-Club“ sind noch nicht einmal 1.000 Frauen.
In der Leisepreneur®-Community-Liste sind aktuell 577 Frauen.
Aber:
Das sind 577 Frauen, die wirklich lesen.
Ich filtere meine Liste bewusst.
Wer über längere Zeit nicht öffnet, nicht klickt, nicht reagiert – darf gehen.
Du findest das streng?
Ich finde das fair.
- Ich blockiere keine Postfächer mit Inhalten, die gerade nicht gebraucht werden.
- Ich zwinge niemanden in eine Beziehung, die sich nicht stimmig anfühlt.
- Und ich halte die Verbindung lebendig zu denen, die wirklich da sein wollen.
Im Marketing-Slang würde man von „Listen-Qualität“ sprechen.
Ich nenne es lieber:
Die Verbindung zwischen Linda und ihren Brieffreundinnen.
Und Du merkst schon:
Es kommt nicht immer nur auf die (Listen-) Größe an. zwinker
Warum ich selbst aktiv mitmache
Ich begleite die Masterclass nicht nur – ich bin auch als Teilnehmerin dabei.
Weil ich weiß:
Listbuilding ist kein Projekt, das man einmal erledigt.
Es ist ein kontinuierlicher Prozess.
Mal wächst die Liste schneller, mal langsamer.
Mal braucht es neue Freebies, mal nur bessere Briefe.
Und genau das leben wir gerade gemeinsam:
dranbleiben – ohne Dauerhustle.
mit Strategie – ohne Stress.
Ich bin so gespannt, was bei diesen 17 Frauen in den nächsten 100 Tagen entsteht.
Und ein bisschen stolz bin ich auch.
Wenn Du in der nächsten Runde dabei sein magst:
Hier kannst Du Dich auf die Warteliste eintragen.
Der „freie“ Donnerstag – Theorie trifft Linda
Ich habe mir etwas gegönnt, das sich auf dem Papier herrlich anfühlt:
einen zusätzlichen freien Tag. Den Donnerstag.
Klingt nach Freiheit, Cappuccino-Schaum und Spaziergängen im Sonnenschein, oder?
Warum ich diesen Schritt gegangen bin, habe ich hier ausführlich beschrieben:
Mein Motto für 2026: Feel free
Die Idee dahinter war klar:
Mehr Zeit für andere Dinge (Hausputz, Arzttermine, Krankengymnastik mit Schwiegermama…)
Für alles, was sonst immer „irgendwie dazwischenrutscht“.
Und dann kam die Praxis.
Ich sage mal so:
Diese neue Routine muss sich erstmal bewusster eingrooven, als ich dachte.
Denn da ist dieses kleine Detail:
Ich liebe meine Arbeit.
Ich gehe wirklich gern an den Schreibtisch.
Ich mag es, Briefe zu schreiben, Konzepte zu sortieren, mit Frauen zu sprechen, Ideen zu spinnen.
Das fühlt sich oft leichter an als:
Fenster putzen.
Kühlschrank auswischen.
Unkraut zupfen.
(Alles Dinge, die komischerweise nie nach mir rufen: „Linda, komm, das wird heute großartig!“)
Und so stand ich im Januar ein paar Mal da und dachte:
Okay, Donnerstag. Frei. Und jetzt?
Frei heißt eben nicht automatisch entspannt.
Frei heißt auch: Verantwortung für die eigene Zeit übernehmen.
Ich lerne gerade:
– Ein freier Tag darf unproduktiv sein.
– Er darf aber auch produktiv sein – nur eben ohne Business-Ziel.
– Und manchmal bedeutet Freiheit auch, einfach mal nichts Sinnvolles zu tun.
Das fällt mir schwerer, als ich zugeben wollte.
Aber ich spüre:
Dieser Donnerstag ist kein Luxus.
Er ist ein Training.
Ein Training darin, dass mein Wert nicht an meiner Produktivität hängt.
Dass ich auch ohne To-do-Liste eine Daseinsberechtigung habe.
Und dass Leisepreneur nicht nur ein Business-Name ist – sondern ein Lebensgefühl.
Also bleibe ich dran.
Vielleicht wird der Donnerstag irgendwann mein liebster Tag.
Vielleicht bleibt er ein kleines Experiment.
Vielleicht lerne ich einfach nur, dass Freiheit Zeit braucht.Und bis dahin?
Darf das Unkraut auch mal ein bisschen wachsen.it.
Was im Januar 2026 sonst noch los war
Buch auf der Zielgeraden
Der zweite Probedruck von „Geld, wir müssen reden!“ passt – endlich! Jetzt fehlt nur noch der kleine Mini-Geld-Kurs, den jede Buchleserin kostenfrei herunterladen kann. Danach darf das Buch wirklich, wirklich, eeeennnndlich auf Amazon einziehen.
Eine Testleserin schrieb mir noch:
„Es fesselt mich total, mir kullern Tränen über die Wangen – ich habe Gänsehaut und es scheint, du hast das Buch nur für mich geschrieben. Es ist einfach wundervoll.“
Hier kommst Du zur unverbindlichen Warteliste.

Zuhause war der Wurm drin
Erst sagte die Heizung: „Nö.“ Gut, dass unser Kamin ein treuer Freund ist und uns durch die kalten Januarstunden getragen hat. Dann verabschiedete sich die Klospülung. Gut, dass wir zwei Ausweich-Klos haben – Familienluxus der besonderen Art.

Joggen reloaded – diesmal zu zweit
Meine On/Off-Beziehung zum Laufen geht in die nächste Runde. Für 2026 habe ich mir 10 km vorgenommen – und das Töchterchen läuft mit. Also schnüren wir jetzt gemeinsam die Schuhe. Mal schauen, ob wir uns gegenseitig motivieren – oder nur gemeinsam fluchen.
SuperFood-Experiment
In einem Gespräch mit einer Kundin landeten wir beim Thema Nahrungsergänzung.
Klar: Gesunde Ernährung, Bewegung und mentale Balance bleiben Nummer eins.
Aber ein bisschen Unterstützung kann ja nicht schaden. Also teste ich jetzt vier Wochen lang SuperFood-Shots und beobachte, ob sich Energie, Schlaf oder Stimmung verändern.
Ich werde berichten – wissenschaftlich unkorrekt, aber ehrlich.
Was ich im Januar 2026 gebloggt habe
Ups, das war mau.
Aaaahhhh, ärgere mich gerade, ich hab geschludert. *heul*
Ausblick auf den Februar 2026
Der Februar steht für mich unter dem Motto: Jetzt wird’s konkret.
- Start der Listbuilding Masterclass
Die erste Runde geht offiziell los – mit 17 großartigen Frauen, viel Verbindung und einem 100-Tage-Plan, der ohne Ads, ohne Hustle und mit ganz viel Herz wachsen darf. Ich freue mich riesig auf diese gemeinsame Reise. - Buchveröffentlichung „Geld, wir müssen reden!“
Wenn alles klappt, zieht mein Buch endlich auf Amazon ein. Nach so vielen Monaten Schreiben, Zweifeln, Überarbeiten fühlt sich das ein bisschen an wie: Kind zieht aus. Und ich winke mit Tränchen und Konfetti. - Laufeinheiten – diesmal wirklich
Das 10-km-Ziel ruft. Und das Töchterchen läuft mit. Ich setze auf Teamgeist statt Ausreden – und auf warme Socken statt Heldentum. - Helix-Piercing – mit 40 mehr Muffensausen als mit 14
Ja, ich zieh’s durch. Und nein – das Bauchnabelpiercing von früher ist nicht mehr im Team. team-erwachsen-aber-aufgeregt - Neue Blaulicht-Business-Brille
Meine Augen haben offiziell Mitspracherecht angemeldet. Also gibt’s technisches Upgrade für Bildschirmtage – leises Marketing trifft leise Netzhaut.
Ich habe das Gefühl:
Der Februar wird genial. Ist ja auch mein Geburtsmonat. *hihi*
Du hast auch einen Monatsrückblick geschrieben? Dann verlinke ihn sehr gerne in die Kommentare.

Über Linda Kunze
Linda Kunze ist Expertin für leises Marketing, Customer Experience – Strategin und Human Design – Mentorin aus NRW.
Mit ihrem Business Leisepreneur® unterstützt sie solo-selbstständige Frauen dabei, auch ohne Social Media sichtbar und erfolgreich zu sein.
Ihr Fokus liegt auf authentischem Marketing, das leise wirkt, aber tief verankert ist – damit ihre Kundinnen die richtigen Menschen erreichen, ohne sich zu verbiegen.
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