Feel free! – warum Freiheit durch bewusste Entscheidungen wächst
Manche Mottos fallen einem nicht an Silvester um 23:58 Uhr ein.
Sie schleichen sich leise ein.
Zwischen zwei Spaziergängen.
Zwischen einem „Das müsste ich eigentlich noch …“ und einem klaren inneren „Nein“.
Feel free! ist mir nicht plötzlich gekommen – es ist gewachsen.
Aus einem Jahr, in dem ich viel losgelassen habe.
Aus Entscheidungen, die sich nicht spektakulär, aber richtig angefühlt haben.
Und aus dem Wunsch, mein Business und mein Leben nicht enger, sondern weiter zu machen.
2026 darf sich freier anfühlen.
Nicht chaotisch. Nicht beliebig.
Sondern bewusst. Klar. Mit mehr Raum für das, was wirklich trägt.

Wie ich das Motto “Feel free!” 2026 mit Leben füllen werde
Dieses Motto bedeutet für mich drei Dinge:
1. Feel free! – ich wähle, was Platz hat
Viele wissen, dass ich offiziell „nur“ vormittags arbeite.
Und ja – oft sitze ich trotzdem auch nachmittags nochmal am Schreibtisch.
Wenn ich Lust habe.
Wenn die Kinder sowieso unterwegs sind.
Oder wenn mich das Fensterputzen plötzlich extrem unattraktiv anschaut.
Ab 2026 kommt eine neue, sehr bewusste Entscheidung dazu:
Der Donnerstag bleibt frei.
Nicht als romantischer Kreativtag mit Räucherstäbchen (was natürlich auch seinen Charme hätte). *hihi*
Sondern für das echte Leben.
Für Hausputz.
Für Arzttermine.
Für meine Schwiegermama und die Krankengymnastik.
Für alles, was sonst immer „irgendwie dazwischenrutscht“.
Vielleicht mache ich an einem Donnerstag ein Mini-bisschen für die Arbeit.
Aber geplant ist das nicht.
Feel free!
Denn die Nachmittage werden voller.
Richtig voll.
2026 heißt bei uns:
Sportplatz A.
Nächster Tag weiter zu Sportplatz B.
Wieder A und danach B …
Und seitdem die Zaubermaus neben Fußball nun auch Volleyball für sich entdeckt hat, geht es zwischendurch auch noch in Halle C – oder wieder zurück.
Fast täglich. Nachmittags.
Sporttaxi deluxe.
Manche denken: „Ihr seid doch verrückt.“
Wir sehen etwas anderes.
Kinder, die ihren Leistungssport lieben.
Die sich bewegen.
Die Gemeinschaft erleben.
Und die abends müde, zufrieden und erfüllt ins Bett fallen – und nicht digital verblöden.
Die somit automatisch lernen dürfen, wie sie ihre eigene Zeit planen, damit nichts zu kurz kommt.
Natürlich heißt das auch:
Es gibt zwangsläufig ein paar Stunden weniger, die ich für Leisepreneur® arbeite.
(Neben dem Fussballplatz hab ich schon öfter ein paar schriftliche ToDos erledigt, Blogartikel geschrieben oder Kundinnenfragen beantwortet, aber eben nur die Mini-Dinge.)
Und genau das ist der Punkt.
Diese Entscheidung ist nicht passiert.
Ich habe sie getroffen.
Ganz bewusst.
Ohne Drama.
Ohne Rechtfertigung.
Feel free.
Vielleicht denkst Du jetzt:
Warum stellt sie sich – oder ihr Business-Baby – zurück?
Die ehrliche Antwort ist:
Ich stelle es nicht zurück.
Ich ordne es ein.
Ich liebe meine Arbeit für und mit Leisepreneur®.
Wirklich.
Ich liebe die Gespräche. Die Tiefe. Die Klarheit, die dabei entsteht.
Aber meine Kinder liebe ich mehr.
Mit zwei anderen Mamas waren wir in unserem Stadtteil lange die einzigen, die ihre Kinder erst mit drei Jahren in den Kindergarten gebracht haben. Und um zwölf Uhr – wenn die Glocken vom Kirchturm nebenan geläutet haben – wieder abgeholt.
Insgesamt habe ich fünf Jahre “nicht” gearbeitet.
Zumindest nicht offiziell.
Ich war „nur“ Mama.
Natürlich habe ich hintenrum gehört, dass „Linda halt einfach keinen Bock hat zu arbeiten“. *augenverdreh*
Doch darum ging es nie.
Ich arbeite gerne.
Ich liebe es, Dinge aufzubauen, zu gestalten, zu begleiten.
Doch in dieser Zeit habe ich den Fokus bewusst auf die Kinder gelegt.
Und ja – das ging nur, weil wir auch vom Gehalt meines Mannes leben konnten.
Das ist Teil der Wahrheit.
Dafür sind wir eben nicht drei Mal im Jahr in den Urlaub geflogen.
Keine teuren Fernreisen.
Stattdessen: Holland. Deutschland. Wohnwagen (auch schön *herzchenaugen*).
Und weil wir unseren Wohnwagen (und den damit verbundenen Minimalismus) heiß und innig lieben, waren lange Sommerurlaube so trotzdem möglich.
Mein Mann und ich wussten immer:
Ich bin gern zuhause.
Und das war´s.
Feel free!, genau das zu tun,
was sich für Dich persönlich richtig anfühlt.
Ich möchte damit keine Frau bewerten,
die sofort wieder arbeiten gehen will.
Oder muss.
Oder beides.
Ich weiß, wie blöd sich Bewertungen durch andere anfühlen können und dass oft die Geschichte hinter den Beweggründen unsichtbar bleibt und somit größtenteils gar nicht “bewertbar” ist.
Jede Frau (und natürlich auch jeder Mann) darf ihre Entscheidung selbst treffen.
Und genau das ist für mich Freiheit.
Freiheit heißt für mich 2026 nicht, mehr Zeit rauszuquetschen.
Sondern klar zu wählen, wofür sie da sein darf.
2. Feel free! heißt auch: meine Positionierung darf wachsen – und atmen
Ich sehe das Thema Positionierung heute anders.
Wer hätte das gedacht. Linda. Anders. *zwinkerchen*
Wenn Du meinen Weg bisher verfolgt hast (falls nicht: Meine Über-mich-Seite erzählt ihn ziemlich ehrlich), dann hast Du gemerkt, dass ich ziemlich viele unterschiedliche Bereiche ausprobiert habe.
Marketing-Studium.
Pinterest-Weiterbildung.
SEO-Managerin.
Human Design Mentorin.
Buch-Autorin.
Und dazwischen immer wieder dieser Satz:
Du musst Dich positionieren.
Lange klang das für mich wie eine Aufforderung, mich kleiner zu machen.
Mich festzulegen.
Einen Teil von mir leise auszublenden, damit es für andere klarer wird.
Heute denke ich: Feel free!
Für manche Frauen ist es genau richtig, sich in einem Bereich klar als Expertin zu positionieren.
Das ist kraftvoll.
Und stimmig.
Für mich ist etwas anderes stimmig.
Für mich ist es wichtig, mich in meinem Bereich als Expertin zu fühlen.
Ein Bereich, der ein Spektrum ist.
Marketing. Customer Experience. Human Design. Schreiben. Denken in Zusammenhängen.
Unterschiedliche Felder – aber miteinander verwoben.
Sich ergänzend.
Sich gegenseitig stärkend.
Diese Entwicklung durfte dauern.
Und sie darf es weiterhin.
Ich glaube inzwischen:
Solange wir unsere Kund:innen in ihrer Sprache ansprechen und eine echte Lösung für ihr Problem oder ihre Herausforderung bieten, ist eine glasklare, scharfkantige Positionierung eher nebensächlich.
Nicht unwichtig.
Aber auch kein Korsett.
Feel free! heißt für mich 2026:
Ich darf viele Dinge können.
Ich darf sie verbinden.
Und ich darf meiner eigenen Ent-wicklung vertrauen – auch wenn sie nicht in eine einzige Schublade passt.

3. Feel free! heißt für mich: weniger Ablenkung – mehr eigenes Denken
Was mir für 2026 besonders wichtig ist:
die ständige Ablenkung durch digitales Gedöns deutlich zu reduzieren.
Nicht radikal.
Nicht dogmatisch.
Aber bewusst.
Gerade weil ich – wie in Punkt 1 beschrieben – weniger Arbeitszeit habe, möchte ich diese Zeit wacher, klarer und produktiver nutzen.
Und ich geb’s offen zu:
Ich habe nach wie vor ein echtes Thema damit, an meinem Handy vorbeizugehen, ohne kurz zu schauen.
Hat jemand geschrieben?
Ist etwas passiert?
Gibt es eine neue Info?
Das ist… ehrlich gesagt ziemlich schrecklich.
Und wenn wir uns umblicken, ist es längst kein individuelles Problem mehr.
Mamas schieben Kinderwagen und schauen dabei nur aufs Handy.
Kinder und Jugendliche sitzen zusammen – und jede:r ist digital im eigenen Universum unterwegs.
Deutsche sind ca. 72h pro Woche online!! Leider kein Scherz, Du kannst es hier nachlesen!
Wir hatten an Weihnachten Handyverbot.
Vierzehn Menschen.
Die einen freiwillig.
Die anderen liebevoll gezwungen.
Alle Handys lagen abseits im Flur.
Und ich kann nur sagen:
Es war herrlich.
Gespräche.
Lachen.
Blicke, die nicht ständig nach unten gingen.
Ein Gefühl von echter Präsenz.
Auch beim Thema KI bin ich sehr klar – und sehr offen.
Ich nutze sie.
Ich sehe, wie sehr sie helfen kann.
Und wie viel sie erleichtert.
Aber dosiert.
Ich möchte frei bleiben.
Frei im Denken.
Frei im Entscheiden.
Und frei darin, Zusammenhänge selbst zu erkennen und nicht nur auf Vorschläge zu reagieren.
Feel free! heißt für mich 2026:
Nicht permanent abgelenkt zu sein.
Nicht alles sofort zu konsumieren.
Sondern meine Aufmerksamkeit bewusst dort zu halten, wo sie mir Tiefe, Klarheit und Verbindung schenkt.
Nicht weniger Technik.
Sondern mehr Eigenständigkeit.
Du willst mich 2026 dabei begleiten, wie ich dieses Motto umsetze?
Wenn Du mich 2026 dabei begleiten möchtest, wie dieses Motto im Alltag Form annimmt, zwischen Entscheidungen, Umwegen und leisen Klarheitsmomenten – dann lade ich Dich in meine Briefe ein.
Dort schreibe ich Dir regelmäßig.
Ruhig. Persönlich. Ohne Social-Media-Getöse.
Über das, was trägt.
Über das, was ich loslasse.
Und über das, was sich gerade neu sortiert.
Kein Druck.
Keine Taktik.
Sondern Worte, die bleiben dürfen.
Wenn Du magst, begleite mich auf diesem Weg:
Oder anders gesagt:
Wenn Du 2026 auch freier arbeiten und leben willst, auf Deine Weise, in Deinem Maß – dann bist Du dort genau richtig.

Über Linda Kunze
Linda Kunze ist Expertin für leises Marketing, Customer Experience – Strategin und Human Design – Mentorin aus NRW.
Mit ihrem Business Leisepreneur® unterstützt sie solo-selbstständige Frauen dabei, auch ohne Social Media sichtbar und erfolgreich zu sein.
Ihr Fokus liegt auf authentischem Marketing, das leise wirkt, aber tief verankert ist – damit ihre Kundinnen die richtigen Menschen erreichen, ohne sich zu verbiegen.
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Liebe Linda,
wenn ich deine Briefe oder deine Blogbeiträge lese, habe ich jedes Mal das Gefühl, eine liebe Freundin hätte mir geschrieben. Mir einen guten Rat gegeben – eine Idee mit mir geteilt.
Danke dafür.
Liebe Grüße
Birgit
Oh Birgit,
was für ein WUNDERschönes Kompliment.
Ich danke Dir von Herzen.
In Verbundenheit
Deine Linda