Der Februar fühlte sich ein bisschen an wie ein Monat des Einpendelns.
Nicht mehr ganz Slow-Start wie im Januar – aber auch noch kein richtiges Vollgas-Gefühl.
Viele Dinge liefen gleichzeitig: die Listbuilding Masterclass nahm grandios Fahrt auf, ich habe mein eigenes Arbeitsmodell hinterfragt und eine neue Routine vorbereitet.
Los gehts mit dem Monatsrückblick Februar 2026.

Die Listbuilding Masterclass wächst – und mit ihr die Frauen darin
Die Listbuilding Masterclass läuft gerade einfach… wundervoll.
Ich sehe Woche für Woche, wie aus ersten Ideen echte Freebies oder wie aus bestehenden Freebies durch kleine Veränderungen großartige, nutzerfreundliche Gesamterlebnisse mit echtem Endergebnis entstehen. Keine schnell zusammengeklickten PDFs, sondern durchdachte Einstiege in die eigene Kundenwelt. Wir haben gemeinsam gefeedbackt, geschärft, neu gedacht – und ich bin ehrlich: Ich bin ziemlich stolz auf das, was dort entstanden ist. Denn starke Freebies erleichtern das Listbuilding enorm.
Besonders schön waren auch unsere ersten Co-Working-Sessions.
Diese ruhigen Räume, in denen jede an ihrem Business arbeitet, Fragen stellt, Ideen teilt – ohne Druck, ohne Vergleiche, ohne Marketing-Show. Einfach Arbeiten unter Gleichgesinnten.
Und genau da lag am Anfang eine kleine Herausforderung.
Einige Frauen haben sich zunächst stark mit anderen Teilnehmerinnen verglichen. Wer ist weiter? Wie schafft sie nur so viel in einer Woche? Wer hat schon mehr Erfahrung?
Ich habe irgendwann einen sehr klaren Appell ausgesprochen:
Vergleich ist kein Wachstumsmotor – sondern eine Handbremse.
Und tatsächlich: Danach änderte sich die Stimmung spürbar.
Mehr Fokus auf den eigenen Weg. Mehr Mut. Mehr Leichtigkeit.
Falls Du in der nächsten Runde teilnehmen magst, kannst Du Dich gerne bereits auf die Warteliste setzen.
Auch bei mir selbst hat sich etwas verschoben.
Ich komme langsam wieder richtig in meinen eigenen Listbuilding-Flow zurück. Ideen sprudeln wieder, Kooperationen entstehen – zwei Gastartikel sind bereits geschrieben und gehen im März online.
Manchmal braucht es eben nicht einen Neustart.
Sondern nur ein Wieder-Erinnern.
Weniger 1:1 – und trotzdem mehr Wirkung
Ein Gedanke hat mich im Februar intensiv begleitet:
Wie viel 1:1 braucht es eigentlich wirklich?
Aktuell begleite ich maximal fünf 1:1-Kundinnen parallel in meinem Business-Mentoring. Früher hätte sich das wenig angefühlt.
Heute merke ich: Selbst das wird schnell viel, wenn gleichzeitig eine Masterclass läuft und bald wieder die Human-Design-Challenge startet.
Und dann passierte etwas Spannendes.
Ich beobachtete, wie schnell Frauen innerhalb der betreuten Masterclasses wachsen – obwohl sie keine dauerhafte VIP-1:1-Begleitung mit Fokus-Calls haben.
Warum?
Weil Sicherheit nicht automatisch durch viele Einzeltermine entsteht.
Sondern durch das Wissen:
„Ich kann jederzeit fragen.“
Diese Mischung aus Gruppenenergie, asynchroner Begleitung und erreichbarer Unterstützung funktioniert erstaunlich kraftvoll. Frauen entwickeln sich in ihrem Tempo weiter – oft sogar mutiger, weil sie selbst Entscheidungen treffen.
Das hat mich nachdenklich gemacht.
Ich weiß, dass ich weiterhin meine intensiven Rundum-Mentorings anbieten möchte. Aber gleichzeitig spüre ich gerade sehr deutlich, wie stimmig sich diese neuen asynchronen Formate anfühlen.
Mehr Frauen gleichzeitig begleiten.
Mehr Freiheit im Kalender.
Und trotzdem echte Tiefe.
Vielleicht verändert sich mein Business gerade leise – ohne große Ankündigung.
7 Gedanken – ein neues Monatsritual
Im Februar ist etwas entstanden, das sich nicht wie ein neues Content-Format anfühlt — sondern eher wie ein fehlendes Puzzlestück.
Keine klassischen Monatsrückblicke.
Keine Aufzählung von Erfolgen.
Kein „Das habe ich alles geschafft“.
Sondern das Gegenteil davon.
Ein Raum für die leisen Dinge, die sonst zwischen To-do-Listen, Projekten und Alltag verschwinden.
Ein Satz aus einem Gespräch, der länger nachhallt als gedacht.
Ein Moment beim Spazierengehen, in dem plötzlich Klarheit entsteht.
Ein Gedanke, der sich still daneben setzt — und bleibt.
Ich habe in den letzten Monaten gemerkt, dass sich genau diese kleinen Erkenntnisse sammeln. Nicht spektakulär. Nicht laut. Aber richtungsweisend. Und trotzdem gehen sie oft verloren, weil niemand ihnen bewusst einen Platz gibt.
Genau daraus ist das Format entstanden.
Die 7 Gedanken sind für mich wie ein mentales Aufräumen am Monatsende. Kein analytischer Rückblick, sondern ein Innehalten. Ein Sortieren auf Gefühlsebene.
Nicht die Frage:
Was habe ich erreicht?
Sondern:
Was hat mich verändert?
Beim Schreiben habe ich etwas Spannendes bemerkt:
Diese Gedanken entstehen nicht am Schreibtisch. Sie tauchen im Leben auf. Zwischen Tür und Angel. Beim Autofahren. Beim Kaffee. Beim Zuhören.
Und erst wenn ich sie aufschreibe, wird sichtbar, wie sehr sie eigentlich meinen Weg prägen.
Vielleicht ist genau das der Unterschied zu klassischen Rückblicken:
Die 7 Gedanken zeigen keine Ergebnisse — sondern Entwicklung.
Wenn Du magst, kannst Du hier die Anleitung dazu lesen:
https://linda-kunze.de/7-gedanken/
Mein erster 7 Gedanken-Blogartikel kommt natürlich am 07. des Monats, am 07.03.2026.
Ich habe das Gefühl, dass daraus mehr werden darf als nur eine neue Blogreihe. Vielleicht ein Ritual. Vielleicht eine Einladung, sich selbst am Monatsende eine andere Frage zu stellen.
Nicht höher, schneller, weiter.
Sondern:
Was ist diesen Monat still gewachsen?
Und ehrlich gesagt hoffe ich ein bisschen, dass sich dieses Format nicht nur bei mir etabliert – sondern auch bei den Frauen, die mitlesen.
Denn manchmal verändern nicht die großen Entscheidungen unser Business.
Sondern sieben kleine Gedanken.
Was im Februar 2026 sonst noch los war
Chatra raus, WhatsApp rein
Die Messenger-Funktion auf meiner Website wurde ersetzt. Jetzt läuft alles über WhatsApp – und ja, ich habe die Integration tatsächlich ohne zusätzliches Plugin hinbekommen. Kleine Technik-Siege feiern wir. Du kannst mir übrigens jederzeit Fragen über Whatsapp stellen.

Badezimmerplanung nimmt Form an
Noch fühlt sich alles etwas zäh an: Fenster, Fliesenleger, Schreinertermine. Aber Schritt für Schritt entsteht ein Plan. Umsetzung vermutlich April/Mai.
Jogging – Routine
Ehrlich? Mehr schlecht als recht. Aber: 6 km haben wir geschafft. Und manchmal zählt Dranbleiben mehr als Tempo.
SuperFood-Experiment
Noch keine spürbaren Wunder. Ich war zwar nicht krank, aber fühlte mich auch nicht wie „frisch aus dem Ei gepellt“. Beobachtung läuft weiter.
Spielzimmer wird erwachsen
Aus dem Kinder-Spielzimmer wurde ein zweites Wohnzimmer mit Sofa, Fernseher und riesigen Schränken für Fußball- und Volleyball-Equipment. Ein kleines Symbol dafür, dass die Kinder größer werden.
Helix & Tragus Piercing
Ich hab’s getan. Kurz aua – langfristig große Liebe. Jetzt trage ich sieben Ohrringe. Meine Glückszahl.


Was ich im Februar 2026 gebloggt habe
Ausblick auf den März 2026
- Listbuilding Masterclass Ich freue mich riesig auf die Ergebnisse der nächsten Wochen.
- Buchveröffentlichung „Geld, wir müssen reden!“ Der Zusatzkurs fehlt noch – danach geht das Buch endlich online. Hätte nie gedacht, dass es doch so lange dauert, obwohl das Buch seit Wochen ready ist.
- Laufeinheiten – diesmal wirklich-wirklich! Das 10-km-Ziel ruft. Töchterchen läuft weiter mit.
- Neue Blaulichtfilter-Brille Zweiter Versuch nach einem Fehlkauf. Ich hoffe diesmal auf ein Gestell, das auch wirklich zu meinen Augen passt.
Du hast auch einen Monatsrückblick geschrieben? Dann verlinke ihn sehr gerne in die Kommentare.

Über Linda Kunze
Linda Kunze ist Expertin für leises Marketing, Customer Experience – Strategin und Human Design – Mentorin aus NRW.
Mit ihrem Business Leisepreneur® unterstützt sie solo-selbstständige Frauen dabei, auch ohne Social Media sichtbar und erfolgreich zu sein.
Ihr Fokus liegt auf authentischem Marketing, das leise wirkt, aber tief verankert ist – damit ihre Kundinnen die richtigen Menschen erreichen, ohne sich zu verbiegen.
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Liebe Linda,
was für ein schöner Impuls, den Monatsrückblick mal etwas anders anzugehen. Das gefällt mir sehr. Ich behalte es für den nächsten auf jeden Fall im Hinterkopf.
Was ich dieses Mal schon gemacht habe, bei einigen Abschnitten, ein kleines Fazit/Learning.
Lieben Gruß
Heidrun
Liebe Heidrun,
es freut mich sehr, dass Dich dieser andere Monatsrückblick anspricht. Ich bin auch schon ganz gespannt, was für Gedanken zusammenkommen werden.
In Verbundenheit
Deine Linda
Hallo Linda,
ich bin schon total auf dein neues Buch gespannt. Der Titel ist sehr verführerisch.
Das mit den Kindern, die erwachsen werden, kenne ich. Ich wurde im Februar das erste Mal Oma. Boah, hört sich das alt an. 🙂 Aber auch wunderschön. So ein kleines Wesen. Einfach zum Dahinschmelzen.
Liebe Grüße
Birgit
Liebe Birgit,
oh, Glückwunsch zur OMA. *herzchenaugen*
Da spring ich direkt mal in Deinen Monatsrückblick.
Liebe Grüße
Linda