Der Februar, mein Erdungs-Monat.

Pure Entschleunigung und tiefe Dankbarkeit haben diesen Monat zu etwas ganz Besonderem gemacht.

(Und dieser Artikel zeigt Dir und mir mal wieder: Es müssen nicht immer die 5-stelligen Gewinne am Ende des Monats sein, um glücklich & erfüllt zu sein.) 

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Was für ein Abenteuer. Ende Januar (zum Neumond) startete die „Ein neues Human Design-Ich“ – Challenge mit mutigen Frauen, die sich auf eine transformierende Reise einlassen wollten.

Sie durften 28 Tage wieder mehr ins Fühlen kommen.

Und ehrlich:

Das ist heutzutage in unserer Busy-Bee-Gesellschaft echt schwer.

Mein eigenes Gedankenkarussell fuhr vor der Challenge natürlich auch in Dauerschleife.

Hab ich vielleicht doch zu viel reingepackt oder zu wenig?

Werden die Mädels überfordert sein?

Ist wirklich alles abgestimmt aufeinander?

*eieiei*

Ein paar Mädels hatten zunächst auch echt dran zu knacken:

  • Sich Zeit nur für sich zu reservieren.
  • Die Meditationen durchzuziehen.
  • Und sich nicht selbst zu stressen, wenn es doch -warum auch immer- mal nicht klappt.

Doch auch diese Eingewöhnung ist normal und wichtig, dafür geht die Challenge auch bewusst einen ganzen Mondzyklus lang.

Generell ging es in der Challenge bzw. den Aufgaben nicht direkt um Business-Themen, vielmehr wurde Raum durch Stille geschaffen, der Magisches bewirkt.

Tja, was soll ich sagen:

Je mehr Ruhe wir uns gönnen, desto genialer sind unsere Ideen.

*truefact*

Und so war es auch bei den ersten Challenge-Rockerinnen.

Ich bin so dankbar, dass ich in diesen Momenten dabei sein durfte, wenn erste zarte Gedanken sich aus einem kleinen Keim befreien.

Wenn ich helfen konnte, die ersten kleinen Wurzeln fest in den Boden zu verankern und letztlich nur noch lächelnd zuschauen durfte, wie neue Landingpages, Presse-Seiten, Über-Mich-Texte oder eine starke Business-Idee entstand.

Einfach überwältigend.

Und für mich ist klar, dass ich diese Challenge wirklich 2-3x im Jahr anbieten möchte, denn ich liebs einfach Feedback und neue Ideen oder meine Erfahrungen weiterzugeben und:

Frauen beim Wachsen zuzuschauen!

Zunächst habe ich auch gedacht, dass ich die Challenge nur das erste mal “live” mitmache, aber da wär ich ganz schön blöd.

Mir selbst hat diese Challenge eine so großartige Klarheit* geschenkt, dass ich auf jedenfall in den nächsten Runden immer wieder „live“ mitmachen werde.

(*erzähle ich Dir gleich mehr dazu.)

Hier kannst Du Dich übrigens auf der Warteliste eintragen, um ja nicht zu verpassen, wann die nächste Runde losgeht.

Zusätzlich kannst Du dort auch das Feedback der Frauen anschauen, die dieses mal dabei waren. *herzchenaugen*

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Mehr Fokus auf leises Marketing

Für meine persönliche Challenge hatte ich mir Klarheit für meine Angebote gewünscht.

Was aus diesem Wunsch plötzlich ins Wanken kam:

Ich spürte, dass meine Positionierung wackelte. *oh-shitty*

Aktuell werde ich als Human Design Expertin mit Business-Fokus wahrgenommen, aber mein stärkster Wunsch ist es, introvertierten, selbstständigen Frauen zu zeigen, wie sie ein stimmiges Online-Business aufbauen können.

Heißt konkret:

Ja, ich liebe Human Design.

Ja, ich weiß, dass es funktioniert (wenn frau nicht zu verkopft an das Thema herangeht).

Ja, ich werde es auch weiterhin einsetzen und mit Business-Themen verknüpfen.

Aber:

Es ist ein Tool, das ich nutze.

Und genau das war übrigens das Schöne an der Challenge.

Ich habe bewusst sehr, sehr wenig Human Design Input als Basis-Wissen für die Challenge im Vorbereitungsmodul verteilt.

Warum?

Weil es ums Fühlen gehen sollte.

Zu viel Wissen kann manchmal leider ablenken, einengen und im schlimmsten Fall blockieren und verängstigen. Alles schon erlebt!

(Mach ich wirklich alles richtig? Mach ich alles im Einklang mit meinem Design? War das jetzt nicht gegen meine Strategie, oh Gott, was passiert jetzt?…)

Was ich stattdessen tat?

Ich habe von den Mädels die Geburtsdaten anvertraut bekommen und habe mit Blick auf ihre Charts individuelles und stimmiges Feedback gegeben.

Genau so viel, wie sie gebraucht haben.

Und genau so wenig, um sich nicht zu verzetteln.

Und die Ergebnisse waren echt beeindruckend.

Für mich war (nach intensiven Journaling-Sessions) klar, dass ich zukünftig ganz, ganz arg darauf achten muss, nicht jeder Frau mein ganzes HD-Wissen zu ihrem Design, um die Ohren zu hauen.

Oft dachte ich früher:

Ich muss meinen Kundinnen alles mitgeben.

Doch nein! Ich muss ihnen nur das geben, was jetzt wichtig ist.

Was bedeutet das für mich?

Ich bin wieder klar.

Meine Berufung ist, eine Marketerin zu sein.

Vielleicht keine typische, weil ich neben den üblichen Tools, wie SEO, E-Mail-Marketing, Blog und Co. auch den spirituellen Human Design – Blick einfließen lasse.

Oder weil ich auch immer die ganzheitliche Customer Experience (Kundenreise) im Blick habe.

Aber ich bin Marketerin.

Dementsprechend durfte auch der Google my Business – Onlinekurs wieder zurück in mein Portfolio.

Und plötzlich war wieder diese Leichtigkeit da.

Ich ertappe mich so oft, dass ich denke, wie soll das SEO-technisch funktionieren, da kommt Google bestimmt durcheinander.

Doch während der Challenge kam mir immer wieder der Satz vor Augen:

Google liebt, was Menschen lieben.

Wenn Menschen diesen Mix, den ich anbiete, lieben, dann muss mich SEO bzw. Google & KI doch auch lieben. *hihi*

Bedeutet natürlich, dass ich meine Startseite, meine Über-Mich-Seite (also eingentlich meine komplette Seite) einmal überarbeiten, verschlanken und mit einem leichten Linda-Glitzer bestäuben darf.

Also, Danke liebe Challenge, dass ich meine Klarheit zurück habe.

Es dreht sich das Karussell

Ei, was hat das gut geklappt.

Die letzten Wochen hatte ich immer ein einziges Angebot für eine Woche geöffnet. Also die Karussell-Angebotsstrategie.

(Und falls Du mir schon länger folgst: Ja, diese On-Off-Beziehung gab es des öfteren in den letzten Jahren.)

Doch meine Einstellung zu bestimmten Themen hat sich in den letzten Wochen stark verändert.

Mein altes Ich war felsenfest davon überzeugt, dass es unethisch ist ein Produkt nicht 24/7 kaufen zu können.

Mein neues Ich sieht die Sache jetzt ganz anders:

Für kleine Online-Produkte mit Mini-Invest, wie meine Onlinekurse oder Masterclasses, darf der wöchentliche Fokus zukünftig für mich und meine Kundinnen auf ein einzelnes Produkt fallen.

Denn:

  • Meine Mädels wissen, dass dieses Produkt irgendwann wieder kommt. Was den Druck mildert.
  • Sie werden sich nicht verschulden, wenn sie einen Kurs in diesem Preissegment buchen.
  • Sie brauchen manchmal einfach einen kleinen Popo-Tritt, um in die Puschen zu kommen.

Ehrlich:

Ich habe es lange im 24/7-Style versucht. *zwinker*

Aber das Feedback und die Dankbarkeit, die mir Frauen geschrieben haben, weil ich ihnen “endlich Beine gemacht habe”, war wirklich bombastisch.

Für mich fällt dieses Vorgehen also immernoch unter “ethisches Marketing”, wenn es sich um ein Mini-Invest handelt.

Meine großen Mentorings werden definitiv nicht in dieses Raster fallen. Versprochen.

Auf jeden Fall durfte ich sehr, sehr oft zur Post fahren, um alle Briefe zu verschicken, die von mir an alle Kurskäuferinnen nach dem Kauf verschickt werden.

(Denn das gehört zu meiner starken Customer Experience!)

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Was im Februar 2025 sonst noch los war

  • Ich habe mich in der Autorenwelt angemeldet. Mal schauen, was ich hier für Erfahrungen machen darf.
  • Der Google my Business Kurs wurde wiederbelebt und komplett upgegraded, falls Du wissen willst, wann der Kurs wieder verfügbar ist, spring in meinen Newsletter bzw. schöner gesagt: Werde meine Brief-Freundin. *herzchenaugen*
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  • Ich hab´s getan: Ich habe Fotos mit KI-Foto entwickelt. Warum es für mich trotzdem nicht gefaket (schreibt man das so? sieht komisch aus) anfühlt. Erfährst Du in diesem Blogartikel. Bin total gespannt auf Deine Reaktion.
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Mein Blog-Rückblick auf den vergangenen Monat

Ausblick auf den nächsten Monat

  • Website verschlanken wegen neuer Klarheit
  • Willkommensserie darf endlich fertisch werden
  • weiter ernten *zwinker*

Und jetzt?

Verlinke gerne Deinen Monatsrückblick in den Kommentaren. Ich liebe es Rückblicke zu lesen.