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Mein Beitrag zur Blogparade „Hinter den Kulissen selbstständiger Frauen

Dieser Blogartikel ist mein eigener Beitrag zur Blogparade „Hinter den Kulissen selbstständiger Frauen“. Darin zeigen Selbstständige ihren echten Business-Alltag – so, wie er wirklich ist.

Heute nehme ich Dich also mit hinter meine eigenen Leisepreneur®-Business-Kulissen. 

Ich bin gespannt, was Du nachher denken wirst:

•        Linda spinnt ein bisschen.

•        Linda ist ja ganz normal.

•        Oder: Jetzt fühle ich mich mit Linda noch mehr / weniger verbunden.

Du entscheidest!

Warten wir’s ab und teile es gerne später in den Kommentaren mit.

[Kleiner Hinweis: Wenn Du bei der Blogparade „Hinter den Kulissen selbstständiger Frauen“ teilnehmen magst, findest Du hier alle Infos in diesem Artikel + Vorlage]

Mein Arbeitsplatz im Homeoffice

Ich arbeite im Erdgeschoss in meinem Homeoffice.

„Mein Homeoffice“ stimmt dabei eigentlich nicht ganz – denn mein Mann sitzt nach der Schule am Schreibtisch gegenüber. Aber morgens bis mittags ist es MEIN Büro. Und ehrlich: Diese morgendliche Ruhe genieße ich so, so sehr.

Mein Schreibtisch ist übrigens ein weißer, stinknormaler IKEA-Schreibtisch. Ich äugle aber schon seit einer Weile mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch – mal sehen, ob das mein Weihnachtsgeschenk wird.

Neben drei Bildschirmen (Laptop, separater Bildschirm und Tablet-Mini-Bildschirm) steht links auf meinem Schreibtisch immer mein Tool-Korb mit Foam-Boards – jederzeit griffbereit für wichtige visuelle Anker in Kund:innen-Calls.

Im Sommer stehen meistens frische Hortensien aus dem Garten in einer Vase neben mir.

Und hinter mir? Natürlich mein Flipchart. *herzchenaugen*

Ich bin übrigens eher der Typ, der Ordnung braucht. Bitte kein Chaos, das lenkt mich ab. Kleine Kaffeeränder auf dem Schreibtisch – geschenkt. Aber ungeordnete Papierstapel und tausend Sachen auf dem Schreibtisch? Nein danke.

So geht meine Morgenroutine als Selbstständige

Ich mag Routinen sehr gerne. Und trotzdem sind diese nicht felsenfest in meinen Morgen verankert.

Obwohl … doch, zwei Dinge sind zu 1000% in meiner täglichen Routine:

  • Nach dem Aufstehen: ein großes Glas warmes Wasser.
  • Danach: der erste Kaffee aus meiner Eulenschnitt-Tasse. *pflichtprogramm*

Wenn die Kids und der Göttergatte um 7 Uhr das Haus verlassen, gehe ich laufen oder mache ein Workout – je nachdem, ob ein Kundinnen-Termin ansteht oder nicht. (Oder ob eine Kundin auf eine Antwort per Mail oder WhatsApp wartet, dann hat diese natürlich Vorrang.)

Wenn kein 1:1-Termin oder Co-Working ansteht, laufe ich auch schon mal eine Stunde und bin dann erst um 8:30 Uhr frisch geduscht am Schreibtisch.

Ich frühstücke übrigens nicht. Der kleine Hunger kommt erst so gegen 10–11 Uhr – und dann reicht eine Banane oder ein Apfel.

Bevor ich mit der ersten Business-Aufgabe starte, gönne ich mir zwei kleine Gut-Tuer:

10 Minuten Reiki-Selbstbehandlung.

Anschließend Journaling. Da darf kurz alles raus, was raus will – aufs Papier. Meistens höre ich dabei klassische Bridgerton-Musik und reibe meine Handgelenk-Innenseite mit einem Tropfen „Abundance“-Öl ein. Ich Freak. *hihi*

Und ja – dann bin ich so richtig ready.

Und so organisiere ich meinen Business-Tag

Mein Business-Tag fängt eigentlich schon um 12:30 Uhr am Vortag an.

Dann checke ich meine ToDos auf dem iPad und in meinem Oldschool-Kalender – den brauche ich immer noch, weil ich das Abstreichen mit meinem salbeigrünen Marker einfach liebe. Ich weiß also sofort, womit ich starten darf. Und außerdem sehe ich jeden Tag im Kalender mein einlaminiertes 4-blättriges Kleeblatt aus dem Wanderurlaub in Österreich und meinen Check vom Universum über 1.000.000€, die bald kommen wird.

Am Schreibtisch checke ich zuallererst Mails und WhatsApp auf Kundenfragen. Sind diese beantwortet, geht es los mit den anderen ToDos.

Mein iPad zeigt mir die ganze Zeit, was als Nächstes kommt.

Mit Zeitblöcken habe ich es mal versucht – aber das klappt bei mir nicht. Wenn ich die Zeiten nicht einhalte, demotiviert mich das total.

Was ich übrigens gar nicht so gerne mache: 

Telefonieren. Ich hasse telefonieren. Ich sehe den Menschen einfach lieber vor mir. Mein Firmenhandy ist immer stumm – alle meine Kundinnen kommunizieren über Mail, WhatsApp oder im 1:1-Zoom-Call mit mir. Und das klappt unwahrscheinlich gut.

Was ich am liebsten mache:

Schreiben, Schreiben, Schreiben. (Briefe, Blogartikel, Bücher)

Dicht gefolgt von der kreativen, gestalterischen Arbeit (Blogartikel-Bilder, Workbooks kreieren, MockUps nach Vorlagen von Anja … näheres dazu später bei meinen Lieblingstools) und natürlich meine Flipchart-Malereien. 

Auf gleicher Höhe in der LieblingsToDo-Skala sind meine Kundinnen-Feedbacks. Ich liebe es mich in fremde Business-Bereiche und Sichtweisen reinzufuchsen und wertvolle Tipps zu geben.

Ja, und dann kommt natürlich noch die Onlinekurs- und Masterclass-Projekte, die die obigen 3 Bereiche wunderbar vereinen.

Ich versuche immer von allen Bereichen etwas in meinen Tag zu packen.

Den ganzen Tag “nur” Schreiben oder “nur” Feedback geben wäre mir zu eintönig. Wie gut, dass ich meine eigene Chefin bin und selbst wählen kann. *hihi*

Meine liebsten Business-Tools

Ohne diese Tools wäre mein Business heute deutlich anstrengender. Ich teile sie ehrlich – mit allem, was dazugehört. Auch dem, was mich manchmal nervt.

Wichtig: Einige Links unten sind Affiliate-Links (*). Das bedeutet: Wenn Du darüber kaufst, bekomme ich eine kleine Provision – für Dich selbstverständlich ohne Mehrkosten. Ich empfehle nur, was ich selbst nutze und für sehr gut befunden habe.

Das sind Tools die ich täglich im Einsatz habe:

WordPress

Mein virtuelles Wohnzimmer. Dieses Programm hat sich jeden Cent gelohnt. Ich bin 2020 mit Jimdo gestartet – wenn Du schon weißt, dass Du auch SEO-technisch reinhauen möchtest, empfehle ich Dir: Starte direkt mit WordPress.

Das macht es um einiges leichter. Man wächst doch ziemlich schnell aus einer Bauskasten-Website raus.

Mein Hoster ist Raidboxes. Absolute Herzensempfehlung, auch wenn es ein bissl teurer ist, aber der Support antwortet innerhalb 5 Minuten und die Mädels & Jungs haben mir schon des öfteren den Hintern gerettet. Die fuchsen sich sofort richtig rein.

Google Docs (kostenfreie Version)

Der Ort, an dem fast alles beginnt.

Konzepte, Buchkapitel, Newsletter (wie dieser hier).

Klar, einfach, überall erreichbar und ich kann die Dokumente leicht mir meinen Kundinnen teilen, so dass parallel an einem Dokument gearbeitet werden kann.

Ablefy – Meine Kursplattform

Meine Kursplattform. Schön einfach, klar strukturiert, Design ist das nonplusultra – aber etwas teurer als andere Programme.

Ich habe einen alten Vertrag von 2022. Und sehr viele Kurse bereits auf der Plattform. Ein Umzug wäre mit viel Arbeit verbunden…, aber ehrlich gesagt habe ich auch keine andere Plattform gefunden, die mit dem Design mithalten kann. Und ich liebe starkes Design, das ist für mich persönlich ein entscheidendes Verkaufskriterium.

Auch, wenn ich selbst etwas kaufe, schaue ich sehr bewusst auf das Design. Sieht es schlecht aus, kaufe ich nicht.

Falls Du auch planst Onlinekurse zu kreieren, schau Dich online um, es gibt bestimmt günstigere Alternativen, aber eben mit design-technischen Einschränkungen. Hier darfst Du entscheiden, was Dir wichtiger ist..

Der Support ist bei ablefy* 1A und die Rechnungsabwicklung läuft jedenfalls tippitoppi.

Lexware Lexoffice – einfache Buchhaltung

Die unsichtbare Heldin in meinem Hintergrund. Buchhaltung, Angebote, Rechnungen – spart mir Nerven und Steuer-Kopfschmerzen. 

Ich mag keine Buchhaltung. 

Deswegen möchte ich mich so wenig damit beschäftigen wie möglich. 

Und natürlich brauche ich ein Tool, das wirklich für normale Menschen gemacht wurde – und nicht nur für die Pros mit BWL-Master-Studium. Ich nutze Lexoffice* es seit 2020 und bin sehr zufrieden.

Canva

Für alles Visuelle. Egal ob Sketchnote, Workbook oder Bloggrafik – Canva ist mein Design-Spielplatz.

Das sind Tools, die ich wöchentlich mindestens 1x pro Woche nutze:

Ubersuggest

Das Tool nutze ich für alles rundum SEO und Keyword-Recherche. Hier habe ich die Lifetime-Version für ca. 100€ – damit komme ich total gut zurecht. Kein monatliches Abo, einmal zahlen und dauerhaft nutzen.

ChatGPT

Mein Sparringspartner. 

Zum Ideen strukturieren, erste Texte entwerfen oder einfach mal kurz brainstormen. Anfangs hatte ich von ChatGPT die kostenfreie Version, seit März 2025 bin ich auf die Pro-Version umgestiegen.

Aktuell arbeite ich auch mit Claude – mag ich auch. Bin aber noch nicht sicher, ob ich mir zwei KI-Pro-Versionen gönnen möchte.

Denn ehrlich gesagt versuche ich gerade, wieder etwas KI-Abstand zu nehmen. Denn wenn mein Linda-Hirn im Training bleibt, kommen da auch sehr, sehr gute einzigartige Sachen raus. *zwinker*

Anja Staubli – Design-Vorlagen für digitale Produkte

Diese Produkte hätte ich mir viel früher kaufen sollen. Ich liebe Anjas Produkte von vorne bis hinten – und weil ich sehr, sehr großen Wert auf Ästhetik lege, sind ihre Vorlagen quasi jede Woche im Einsatz. 

Sie sparen mir unfassbar viel Zeit. 

Und ich weiß: Mit Anjas Hilfe verkaufe ich mehr. Weil schönes Neuro-Design bei meiner Kundenfamilie einfach wirkt. *true-story*

Hier sind Anjas drei Produkte, die bei mir immer im Einsatz sind:

Mit Liebe verpackt*

Copy, Paste & Sell: 7 hochwertige Umsatzbringer*

Dein perfektes Workbook*

ActiveCampaign

Active Campaign ist mein E-Mail-Zuhause. Hier laufen meine Serien, Automationen, Briefe (Newsletter) – und natürlich auch Deine Willkommensbriefe.

Viele meiner Kundinnen arbeiten aber auch mit Brevo.

Würde ich noch einmal von vorne beginnen, würde ich vermutlich mit Brevo starten, weil die ihre Server in Deutschland stehen haben.

Kontist

Mein Banking-Tool. Kontist zeigt Dir Deinen Kontostand immer abzüglich der Steuern an – so hast Du immer einen klaren Blick, was wirklich Deins ist. Genial, oder?

Über meinen Kontist-Link* bekommst Du 25€ bei Kontoeröffnung geschenkt. Du musst mich nur kurz informieren, damit ich Kontist über Deine Kontoeröffnung in Kenntnis setzen kann – danach wird Dir das Geld gutgeschrieben.

Flipchart & Stifte

Digital schön und gut – aber wenn’s richtig kreativ wird und Lernstoff einfach vermittelt werden soll, brauche ich Papier. Mein Flipchart ist von Neuland*. *herzchenaugen*

Meine Kurse und Audios nehme ich übrigens mit meinem Handy auf. Von wegen – man braucht so viel Equipment. *zwinker*

Wie ich meine Pausen gestalte?

Da ich „nur“ vormittags arbeite, mache ich nicht wirklich eine klassische Pause. Ich bewege mich mal kurz in den Keller, um die Wäsche aus der Waschmaschine in den Trockner zu legen, oder hole mir ein Wasser bzw. einen Kaffee aus meiner Lieblingstasse aus der Küche.

Das war’s dann aber auch schon.

Meine Uhr meckert dann immer: „Du sitzt schon sehr lange. Bewege Dich.“

(Dass ich vorher an vielen Tagen schon 10.000 Schritte gelaufen bin, kriegt sie irgendwie nicht mit. *lach*)

Nach Erledigung der Fokusaufgaben strecke ich mich und klopfe mir selbst auf die Schulter.

Macht ja sonst keiner hier in meinem One-Woman-Unternehmen. *zwinker*

Was mir aber gerade einfällt:

Wenn ich mein Glas Wasser in die Hand nehme, atme ich immer ganz bewusst durch und halte das Wasser kurz dankbar in der Hand, bevor ich trinke und lasse REIKI fließen. Das klingt vielleicht seltsam – aber wer neugierig ist: Wasser ist nicht nur Wasser. Es gibt eine ziemlich alte, aber sehr interessante Doku dazu. Hier kannst Du die Wasser-Doku anschauen.

Feierabend – irgendwann darf Schluss sein

Ehrlich gesagt:

Ich kann wirklich immer weiterarbeiten, weil ich es so gerne mache. Deswegen gibt es bei mir auch nicht die“ klassische Feierabend“-Freude. (Vielleicht auch, weil ich nicht zwangsweise von 8-17 Uhr arbeuten MUSS!) Ich feiere, wenn ich arbeiten darf und wenn ich mit meiner Familie Zeit verbringen kann. Beides macht mich glücklich.

Aber ich höre gegen kurz vor 13 Uhr auf zu arbeiten, weil die Raubtiere mittags gefüttert werden wollen und deswegen startet mein „Feierabend“ eigentlich schon, wenn ich das Mittagsessen koche.

Was ich aber immer mache, bevor ich den Laptop in den Energie-Sparzustand um 12:40 Uhr schicke:

  1. Nochmal kurzer Check, ob noch Kundinnen-Fragen oder Feedback-Wünsche eingetrudelt sind.
  2. Was steht morgen an? Alles vorbereitet? Was ist wichtigste Aufgabe?

Vielleicht fragtst Du Dich, warum ich den Laptop nicht komplett runterfahre … oft hüpfe ich nachmittags nochmal ins HomeOffice, wenn die Kids sowieso mit Freunden unterwegs sind oder zum Sport gehen.

Das ist der Vorteil, wenn das Büro im Haus ist.

Ehrliche Zeilen zum Abschluss

Wenn ich heute auf meine ersten Jahre zurückblicke, würde ich mir selbst sagen: 

Linda, das wird. 

Und es wird noch schneller gehen, wenn Du Dein Perfektionsmonster von Deiner Schulter schuppst und Dich stattdessen nur auf die Dinge fokussierst, die Dir wirklich Spaß machen und zu Dir passen. Nicht auf die Dinge, die andere für den einzig, wahren Weg halten!

Und jetzt Du!

Das war mein echter Alltag – mit Eulenschnitt-Tasse, salbeigrünem Marker, Abundance-Öl und allem drum und dran.

Jetzt bin ich neugierig auf Dich: Wie sieht Dein Business-Alltag wirklich aus?

Wenn Du selbst einen Blogbeitrag dazu schreiben möchtest – und dabei auch gleich Deine Lieblingstools mit Affiliate-Links empfehlen möchtest – dann mach gerne bei meiner Blogparade mit:

„Hinter den Kulissen selbstständiger Frauen“

Ich freue mich riesig auf Deinen Beitrag – und verlinke auf der Blogparade-Seite alle Teilnehmerinnen in meiner Übersicht.

In Verbundenheit

Deine Linda

Über Linda Kunze

Linda Kunze ist Expertin für leises Marketing, Customer Experience – Strategin und Human Design – Mentorin aus NRW.

Mit ihrem Business Leisepreneur® unterstützt sie solo-selbstständige Frauen dabei, auch ohne Social Media sichtbar und erfolgreich zu sein.

Ihr Fokus liegt auf authentischem Marketing, das leise wirkt, aber tief verankert ist – damit ihre Kundinnen die richtigen Menschen erreichen, ohne sich zu verbiegen.

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